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ElterngeldPlus / Basiselterngeld / Betreuungsgeld

Ihre Ansprechpartnerinnen:
Frau Renschin Tel.: 03644/ 540-527
Frau Pfeiffer Tel.:    03644/ 540-546

Fax.: 03644/ 540-850
eMail:
Bahnhofstraße 28
99510 Apolda
Zimmer: 234

Öffnungszeiten:
Montag: 09.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.30 Uhr
Donnerstag: 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 18.00 Uhr

Aufgabengebiete

Das ElterngeldPlus unterstützt Väter und Mütter, die schon während des Elterngeldbezuges und danach in Teilzeit arbeiten wollen. Mit den ElterngeldPlus-Monaten können Sie während der Teilzeittätigkeit doppelt so lange die Förderung durch das Elterngeld nutzen. Aus einem Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate.

Neben dem ElterngeldPlus, können Partnerschaftsbonusmonate beantragt werden. D. h., wenn beide Eltern pro Woche 25 bis 30 Stunden parallel arbeiten, erhält jeder Elternteil das ElterngeldPlus nochmals für vier zusätzliche Monate.

Der Bezug des bisherigen Elterngeldes (jetzt Basiselterngeld) ist weiterhin möglich. Dabei darf ein Teilzeitumfang von bis zu 30 Wochenstunden nicht überschritten werden. Entsprechend können Eltern sich nun zwischen dem Bezug von Basiselterngeld oder von ElterngeldPlus entscheiden.

Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus lassen sich kombinieren: Pausiert etwa die Mutter für sechs Monate und bezieht volles Elterngeld, so kann sie anschließend für zwölf Monate ElterngeldPlus beziehen. Ihr Partner kann zwei Monate Elterngeld oder vier Monate ElterngeldPlus nutzen. Arbeiten beide im Anschluss für mindestens vier Monate Teilzeit mit 25 bis 30 Wochenstunden, können beide jeweils für diese vier Monate ElterngeldPlus erhalten.

Auch die Elternzeit wird deutlich flexibler. Wie bisher können Eltern bis zum 3. Geburtstag eines Kindes eine unbezahlte Auszeit vom Job nehmen. Künftig können 24 Monate statt bisher zwölf zwischen dem 3. und dem 8. Geburtstag des Kindes beansprucht werden. Eine Zustimmung des Arbeitgebers wird dafür nicht mehr notwendig sein. Jedoch muss die Elternzeit nach dem 3. Geburtstag des Kindes nach der Neuregelung 13 Wochen vorher angemeldet werden – Elternzeit vor dem 3. Geburtstag nach wie vor nur sieben Wochen vorher. Zudem können beide Elternteile ihre Elternzeit in je drei statt wie bisher zwei Abschnitte aufteilen.

 

>>   Voraussetzungen:

Elterngeld kann beantragen, wer:

  • seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat
  • mit seinem Kind in einem Haushalt lebt und dieses selbst betreut und erzieht
  • nach der Geburt keine oder keine volle Erwerbstätigkeit (max. 30 Wochenstunden) ausübt
  • im letzten abgeschlossenen Veranlagungszeitraum kein zu versteuerndes Einkommen von 250.000,- € hatte. Bei Elternpaaren liegt die Grenze bei 500.000,- €.

Der Antrag auf Elterngeld kann erst nach der Geburt des Kindes gestellt werden. Rückwirkende Zahlungen werden nur für die letzten 3 Lebensmonate vor Antragseingang gewährt.

 

Elterngeld können folgende Personen beziehen:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  • Selbständige
  • Beamtinnen und Beamte
  • Studierende
  • Auszubildende
  • Erwerbslose
  • Hausfrauen und Hausmänner

Den Antrag auf Elterngeld erhalten Sie nach der Geburt in der Klinik oder als Download

 

>>   Unterlagen:

  • Antragsformular inkl. Anlage 1, Anlage 2 und Anlage 3
  • Geburtsbescheinigung des Kindes „Zur Vorlage bei der Elterngeldstelle“ im Original
  • Bescheinigung der Krankenkasse über den Bezug bzw. die Ablehnung von Mutterschaftsgeld im Original
  • Verdienstbescheinigung mit Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld (in Kopie) oder Arbeitgeberbescheinigung zum Antrag auf Elterngeld während der Mutterschutzfrist (Downloads)
  • Einkommensnachweise (siehe unten)
  • Bestätigung der Elternzeit durch den Arbeitgeber
  • bei Teilzeittätigkeit im Elterngeldbezugszeitraum – Arbeitgeberbescheinigung (Downloads)
  •  Pass und Aufenthaltstitel bei ausländischer Staatsangehörigkeit in Kopie

  

>>   Einkommensnachweise (in Kopie):

  • bei nichtselbständiger Tätigkeit: 12 Einkommensnachweise vor Geburt bzw. vor Beginn der Mutterschutzfrist
  • bei selbständiger Tätigkeit: Steuerbescheid vom Kalenderjahr vor Geburt des Kindes oder EÜR, Prognose für des Bezugszeitraum (Downloads)
  • bei gleichzeitiger selbständiger und nichtselbständiger Tätigkeit: alle Einkommensnachweise und den Steuerbescheid des Kalenderjahres vor Geburt des Kindes, Prognose für den Bezugszeitraum (Downloads)
  • Beachte: Ausnahmen möglich

 

>>   Rechtsgrundlage:

Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG)

 

Downloads:
aktueller Antrag
Anlage 1
Anlage 2
Anlage 3
Anlage 9 (Alleinerziehung)
Infoblatt zum Antrag
Arbeitgeberbescheinigung zum Antrag während der Mutterschutzfrist
Arbeitgeberbescheinigung zum Antrag bei Teilzeittätigkeit während des Elterngeldbezuges
Prognose bei selbständiger Tätigkeit während des Elterngeldbezuges

Weiterführende Links:
Elterngeldrechner des BMFSFJ
Infos zum ElterngeldPlus beim BMFSFJ
Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG)

 

 

Betreuungsgeld

Mit Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 21. Juli 2015 wurde das Betreuungsgeldgesetz für nichtig erklärt.
Damit entfällt die Rechtsgrundlage für die Gewährung des Betreuungsgeldes.